Joomla ([╩Ąu╦Ém.l╔Ö]; ) (Eigenschreibweise: Joomla!) ist ein freies Content-Management-System (CMS) zur Erstellung von Webseiten.

Joomla steht unter der GNU General Public License. Es ist in PHP geschrieben und verwendet objektorientierte Programmierung (OOP) (ab Version 1.0), Entwurfsmuster, speichert Daten in einer MySQL-, Microsoft SQL Server- (ab Version 2.5) oder PostgreSQL- (ab Version 3.0) Datenbank und beinhaltet Funktionen wie zum Beispiel Cache, RSS-Feeds, druckbare Versionen von Seiten, News-Flashes, Blogs, Suche und Unterst├╝tzung f├╝r die Sprachinternationalisierung.

Joomla! wurde ├╝ber 100 Millionen Mal heruntergeladen. ├ťber 8000 kostenlose und kommerzielle Erweiterungen sind im offiziellen Joomla!-Extensions-Directory verf├╝gbar, weitere sind aus anderen Quellen verf├╝gbar.

Zusammen mit WordPress, TYPO3 und Drupal geh├Ârt es zu den bekanntesten und meistverwendeten Open-Source-Content-Management-Systemen. Historisch ist Joomla aus dem Open-Source-Projekt Mambo hervorgegangen.


Wesen und Zweck von Joomla


Joomla dient in erster Linie der Erstellung von Webseiten mit ver├Ąnderlichen, d. h. dynamischen Inhalten, die von mehreren Personen ohne vertiefte Kenntnisse ├╝ber Webseitenerstellung editiert werden k├Ânnen. Dabei wird innerhalb von Joomla zwischen drei Ebenen streng unterschieden: der funktionellen Struktur, den eigentlichen Seiteninhalten und dem Layout.

Die Einrichtung der funktionellen Struktur, h├Ąufig mit dem englischen Begriff management bezeichnet, ist aufwendig und setzt profunde Kenntnisse voraus. Sie liegt daher h├Ąufig in den H├Ąnden einer entsprechend ausgebildeten Einzelperson, die als Administrator bezeichnet wird. Dieser muss Joomla auf einem Webserver installieren, ├╝blicherweise einem Apache-Webserver, au├čerdem wird ein MySQL-Datenbank-Server ben├Âtigt. In der Regel wird dazu ein fertiges Paket wie XAMPP heruntergeladen und auf einem lokalen Computer ein virtueller Webserver installiert. Anschlie├čend kann das gew├╝nschte Joomla-Paket heruntergeladen und offline lauff├Ąhig gemacht werden. Erst die fertig eingerichtete Webseite wird anschlie├čend auf einen Webserver hochgeladen.

Die Seiteninhalte, auf Englisch content, k├Ânnen von nun an durch eine beliebig gro├če Anzahl von Autoren ├╝ber einen leicht bedienbaren Editor wie TinyMCE eingepflegt werden. Der Editor l├Ąsst sich mittels eines Webbrowsers aufrufen, so dass die Autoren ihre Inhalte von jedem Ort mit Internetzugang eingeben k├Ânnen. ├ťber eine Benutzerverwaltung lassen sich dabei vom Administrator f├╝r jeden Autor und jeden Inhalt individuelle Zugriffs- und Schreibrechte festlegen. Dadurch ist es m├Âglich, dass manche Autoren beispielsweise nur die Inhalte, andere auch die zugrunde liegende funktionelle Struktur beeinflussen k├Ânnen. Um die Identit├Ąt der Autoren festzustellen, ist der Zugang durch ein Passwort gesch├╝tzt. Die Autoren m├╝ssen dabei ÔÇô anders als bei der Erstellung von statischen Webseiten ÔÇô keine Sprachen wie HTML und CSS beherrschen. Durch den Einsatz von JavaScript sehen die Beitr├Ąge schon beim Erstellen fast genau so aus wie sp├Ąter im Webbrowser des Besuchers (WYSIWYG-Prinzip).

Aus den beiden erw├Ąhnten englischen Begriffen content und management leitet sich die f├╝r derartige Software ├╝bliche Bezeichnung Content-Management-System (CMS) ab.

Das Layout wird durch sogenannte Templates gestaltet, welche der Webseite unabh├Ąngig von Struktur und Inhalt ein einheitliches optisches Erscheinungsbild geben. Die Templates k├Ânnen durch den Administrator einfach ausgewechselt werden, wodurch sich das Aussehen der Webseite bei gleichen Inhalten grundlegend ├Ąndert. Da die Herstellung von Templates relativ komplex ist, werden sie in der Regel von Dritten angefertigt. Es existieren etliche kostenlose Templates, die sich in ihrer Farbe an die Bed├╝rfnisse des Benutzers anpassen lassen, dennoch sind sich die Erscheinungsbilder dieser Seiten im Ergebnis erkennbar ├Ąhnlich. Es gibt auch kommerzielle Hersteller von Templates, deren individuellere Produkte aber ÔÇô im Gegensatz zu Joomla ÔÇô kostenpflichtig sind.

F├╝r kleine und ├╝berschaubare Webseiten mit wenigen Unterseiten und weitgehend unver├Ąnderlichem Inhalt, die zudem nur von einer einzigen Person gewartet werden, sind Content-Management-Systeme wegen ihrer Komplexit├Ąt und den h├Âheren Anforderungen an die Server-Hardware ungeeignet. F├╝r solche Aufgaben ist ein Website-Baukasten oder aber ein einfaches CMS besser geeignet. Eine abgespeckte und daher ├╝bersichtlichere Version von Joomla ist weder verf├╝gbar noch geplant noch innerhalb des Programmes einstellbar.

Vorteile von Joomla sind:


  • Benutzerfreundliche Bedienung

  • Leicht erweiterbar durch verschiedene Komponenten, Module und Plugins

  • Flexibles und dadurch leicht modernisierbares Design

  • Valides HTML und CSS (zumindest in den Standard-Templates)

Geschichte


Nach erheblichen Differenzen mit dem australischen Unternehmen Miro, das die Namensrechte an Mambo besa├č, verabschiedete sich am 17. August 2005 der Gro├čteil der damals am Mambo-Projekt beteiligten Entwickler von Mambo. Um das System dennoch weiterentwickeln zu k├Ânnen, wurde der Code von Mambo 4.5.2.3 in ein neues Projekt mit dem Namen Joomla ├╝bernommen und zu Joomla 1.0.x (Stable) weiterentwickelt.

Das Entwicklerteam gr├╝ndete eine Seite mit dem Namen OpenSourceMatters, um die Nutzer, Entwickler, Webdesigner und die Community mit Informationen zu versorgen. Der Teamleiter zu d









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