Mobile App-Entwicklung ist der Vorgang oder Prozess, durch den eine mobile App fĂŒr mobile EndgerĂ€te, wie bspw. Tablets oder Smartphones, entwickelt wird. Wie allgemein bei der Softwareentwicklung muss bei der Erstellung von mobilen Apps eine große Anzahl an unterschiedlichen EndgerĂ€ten berĂŒcksichtigt werden.

Die Entwicklung mobiler Apps ist ein Wachstumsmarkt und mobile Apps generierten 2019 mehr als die HĂ€lfte des weltweiten Internet-Datenaufkommens. Im Jahr 2022 sollen die UmsĂ€tze im App-Markt bei 385,2 Milliarden US-Dollar liegen und bis 2026 auf ĂŒber 500 Milliarden US-Dollar steigen.


Abgrenzung


Mobile-App-Entwicklung wird von der Softwareentwicklung fĂŒr Desktop-Computer oder eingebettete Systeme in der Literatur unterschiedlich abgegrenzt. Mit dem technischen Fortschritt verschwimmen diese Grenzen auch zusehends.


  1. Batteriebetrieb: Im Gegensatz zu Desktop-GerĂ€ten haben mobile GerĂ€ten oft nur eine Batterie als Energiequelle und mobile Betriebssysteme (Android, iOS etc.) sind auf minimalen Energieverbrauch optimiert. Apps von Drittanbietern sollten ebenfalls entsprechend „schonend“ mit dem begrenzten Energievorrat umgehen.

  2. Sensoren: Im Gegensatz zu Desktop-GerĂ€ten haben mobile GerĂ€te oft eine große Anzahl von unterschiedlichen Sensoren, die mit einer App direkt interagieren können. Bekannte Sensoren sind GPS, Kompass, Beschleunigungssensor oder Neigungsmesser.

  3. KonnektivitĂ€t: Im Gegensatz zu Desktop-GerĂ€ten haben mobile GerĂ€te oft große Anzahl von Verbindungsmöglichkeiten, wie GSM, UMTS, LTE, WLAN, Bluetooth, NFC. Dadurch, dass die mobilen GerĂ€te nicht standortgebunden sind, ergeben sich große Herausforderungen fĂŒr die Software, da Verbindungen jederzeit (auch unbeabsichtigt) abgebrochen oder ĂŒberlagert werden können.

  4. Sicherheit: Durch die hohe KonnektivitĂ€t ergeben sich auch besondere Anforderungen an die Sicherheit von mobilen Apps, da eine Vielzahl an „Einbruchszenarien“ denkbar ist.

  5. App Stores: WĂ€hrend „eingebettete Systeme“ meist ausschließlich mit werkseitiger Software laufen, können auf mobilen Betriebssystemen eine Vielzahl von Apps (Programme, Applikationen) vom Benutzer installiert und auch wieder entfernt werden.

  6. User-Interaktion: Mobile Apps werden meist mit Gestensteuerung bedient, im Gegensatz zu klassischen Desktop-GerĂ€ten, die meist mit Tastatur und Keyboard bedient werden. Bei der App-Entwicklung muss RĂŒcksicht auf die kleine BildschirmgrĂ¶ĂŸe mobiler GerĂ€te genommen werden und die Bedienung entsprechend an die Ein- und Ausgabemöglichkeiten angepasst werden.

Anders als bisherige Generationen macht die ĂŒberwiegende Mehrheit der Generation Alpha und Teile der Generation Z ihre ersten Erfahrungen mit Software und Computern mit mobilen EndgerĂ€ten und Mobile Apps. Bisherige Generationen kamen in der Regel als erstes mit PCs, Laptops und Desktop-Software in BerĂŒhrung. Dieser Trend fĂŒhrt dazu, dass auch Desktop-Softwares immer hĂ€ufiger Eigenschaften wie etwa das Design von Mobile Apps ĂŒbernehmen. WĂ€hrend 2011 noch kein eigener Studiengang fĂŒr App-Entwickler existierte, wird inzwischen Mobile-App-Entwicklung als Studium oder Studiengang angeboten. Auch auf Jobportalen wird der Beruf des Mobile-App-Entwicklers von der allgemeinen Softwareentwicklung abgegrenzt.


Entwicklungsprozess


Die Entwicklung mobiler Apps entspricht im Wesentlichen der Entwicklung von Software im Allgemeinen. Je nach Vorgehensmodell kann die Reihenfolge und Gewichtung der folgenden Prozesse unterschiedlich ausfallen: Planung, Analyse, Entwurf, Programmierung, Validierung und Verifikation.

Ein möglicher Ablauf könnte folgendermaßen aussehen:


  1. Analyse
    • Projektumfang: Zielgruppe, Projektziele, Zwischen- und Endergebnisse definieren.

    • Projekt-Roadmap: Projektziele, Meilensteine und Ergebnisse im Zeitplan einordnen.

    • Use Case: Funktionsanforderungen und User Interaktionen festlegen.

    • Projekt-Architektur: Strukturieren der beteiligten Systeme – Applikationen, Server, Datenbanken – und deren Beziehungen untereinander

  2. UX Design
    • Wireframes: Inhalte und FunktionalitĂ€ten der App-Seiten in einer Grundstruktur organisieren.

    • Klickbarer Prototyp: Auf Basis der Wireframes einen klickbaren App-Prototypen anfertigen. Diesen fĂŒr User Akzeptanztests verwenden.

  3. UI Design

  4. Softwareentwicklung
    • Minimum Viable Produkt (MVP): Minimal funktionstĂŒchtiges Produkt veröffentlichen und testen.

    • Frameworks: Je nach Use Case ein Framework wĂ€hlen oder die App nativ programmieren. Dabei die vorgegebenen Programmiersprachen der App Stores verwenden.

    • Programmiersprachen: Android Apps in Kotlin (frĂŒher: Java) und iOS Apps in Swift (frĂŒher: Objective-C) programmieren.

    • Agile Entwicklung: Mobile App agil entwickeln. Dabei Unstimmigkeiten im UX Design beseitigen und weitere Funktionen hinzufĂŒgen.

    • Tests: Die App nach jedem Entwicklungsschritt (Meilenstein) testen und verbessern.

Technologie


Native App


Unter nativen Apps versteht man normalerweise Apps, die mit jenen Werkzeugen und Programmiersprachen erstellt wurden, die von den Herstellern der jeweiligen Plattformen empfohlen und unterstĂŒtzt werden. Durch die direkte UnterstĂŒtzung der Entwicklungswerkzeuge durch die Hersteller haben native Apps meist als erster Zugriff auf neue Funktionen (z.B: neue Sensoren, spezielle Kamerafunktionen etc.) der jeweiligen Plattform. Weiters weisen native Apps ein gut ausbalanciertes VerhĂ€ltnis von Ressourcenverbrauch und Geschwindigkeit auf. Bei Android wird die Programmierumgebung Android Studio























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